
Ab Januar 2018 ist ein georgisch-chinesisches Freihandelsabkommen in Kraft

Das Freihandelsabkommen zwischen Georgien und China ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten, was Georgien zum ersten Land in der Region macht, das eine solche Vereinbarung mit China geschlossen hat, berichtet Agenda.ge. Ab dem 1. Januar werden georgischer Wein, Mineralwasser, Honig, Tee, Obst, Gemüse und landwirtschaftliche Produkte zum Nulltarif, ohne zusätzliche Zollgebühren und ohne Übergangszeit nach China mit seinen 1,4 Milliarden Verbrauchern exportiert. Georgien und China hatten bereits im September 2015 über die Möglichkeit eines Freihandelsregimes diskutiert. Das Memorandum über den Abschluss eines Freihandelsabkommens wurde jedoch erst im Oktober 2016 unterzeichnet, gefolgt vom eigentlichen Abkommen im Mai 2017. In den letzten Jahren hat Georgien durch bilaterale Handels- und Wirtschaftskooperation starke Beziehungen nach China aufgebaut. Georgischer Wein ist eines der vielversprechendsten Exportprodukte nach China. Im vergangenen Jahr wurden laut georgischer nationaler Weinagentur 7.585.407 Flaschen Wein aus dem Kaukasusland nach China exportiert. Das sind 43 Prozent mehr als 2016. Mit diesen Zahlen belegt China den dritten Platz der größten Importeure georgischen Weins.
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